Historie 2011
Dienstag, 20.09.2011 - SQL Azure: Was schon heute möglich ist und was als nächstes kommt - Stephan Pepersack (MS)
In dieser Präsentation wurde aufgezeigt, wie mithilfe von SQL Azure ganz neue Möglichkeiten für Ihr Geschäft entstehen können. Anhand von Szenarien wird der praktische Einsatz von SQL Azure vorgestellt, im Gesamtkonzept der Windows Azure Plattform positioniert und mit Beispielen und Live Demos zum Leben erweckt.
Bio Stephan Pepersack (MS)
Stephan Pepersack arbeitet seit 5 Jahren für Microsoft Deutschland und ist seit einem Jahr als Produkt Marketing Manager für die Windows Azure Platform und Microsoft BizTalk Server verantwortlich. Zuvor hat Stephan 4 Jahre als Premier Field Engineer für BizTalk Server gearbeitet und Großkunden in Europa, dem Nahen Osten und Afrika vor Ort betreut. Vor seinem Eintritt bei Microsoft hat Stephan 3 Jahre als Consultant gearbeitet und Projekte in Deutschland als auch im Europäischen Ausland auf Basis Microsoft BizTalk Server realisiert. Stephan ist gelernter Fachberater für Softwaretechniken (IHK Fachinformatiker mit Schwerpunkt Anwendungsentwicklung).
Der Biergartenbesuch entfiel dieses Jahr aufgrund fehlender Nachfrage
Am Dienstag, 19.07.2011 18:30 Uhr hatten wir Markus Raatz als Redner.
Thema: PowerPivot vs. Analysis Services, Markus Raatz
Markus als Sprecher anzukündigen, ist ja eigentlich, wie Eulen nach Athen zu tragen <g>
Es gibt wohl wenige aus dem SQL-Server und BI-Bereich, die Ihn noch nicht auf der einen oder anderen Veranstaltung als Sprecher gehört haben.
Seit neuestem kann man sich ja auch ganz persönlich von ihm schulen lassen, da es zwei Video2Brain Kurse von ihm gibt. <Ich persönlich finde die Video2Brain-Kurse klasse, daher diese ganz persönliche Empfehlung an dieser Stelle> (http://www.video2brain.com/de/search.htm?search_entry=Raatz)
|
Seit einem Jahr gibt es jetzt zwei OLAP-Applikationen in der Microsoft Business Intelligence-Plattform: die etablierten SQL Server Analysis Services 2008 R2, und der Newcomer PowerPivot für SharePoint. In diesem Vortrag vergleichen wir beide Systeme einmal auf technischer Ebene: Abfrageperformance, Aktualisierung der Daten, Komprimierung. Wer wird gewinnen?
|
Zum Referenten:
Markus Raatz halt ... Seine Bio: http://www.video2brain.com/de/trainer-154.htm
Auch der obligate zweite Teil und Ausklang beim Italiener war wie immer "scheee".
Dienstag, 29.6.2011 - Flexibler SSIS-Generator zur Erhöhung der ETL-Qualität, Markus Krenn
In Business Intelligence-Projekten sind oft sehr zeitintensiv eine Vielzahl von SQL Server Integration Service (SSIS)-Paketen für den ETL-Prozess zu erstellen und anschließend zu pflegen.
Anstelle der manuellen Paket-Erstellung hat Herr Krenn einen SSIS-Generator konzipiert und realisiert. Mit dem BIA Business Intelligence Accelerator® werden SSIS-Pakete anhand frei definierbarer Vorlagen generiert.
Dadurch erhält der Anwender eine wesentlich höhere Qualität als manuell erstellte SSIS-Pakete. Die oft sehr zeitintensive Erstellung und spätere Pflege der SSIS-Pakete fällt weg. Die integrierten Berichte bilden eine umfassende Dokumentation der Lösung und sind stets aktuell. Als Add-In von Visual Studio integriert es sich nahtlos in die BI-Entwicklungsumgebung.
Herr Krenn wird in seinem Vortrag seinen Lösungsvorschlag vorstellen und einen technischen Überblick der Software und den Einsatzmöglichkeiten geben.
Zum Referenten:
Markus Krenn ist seit vielen Jahren als BI-Berater tätig. Der Schwerpunkt liegt in BI-Projekten, die auf Basis von Microsoft BI Technologie umgesetzt werden. In den Projekten stellt er fest, dass viele Tätigkeiten auch automatisiert erstellt werden könnten – schneller und mit höherer Qualität als manuell. Dies veranlasste ihm 2010 das Unternehmen BIA Business Intelligence Accelerator E.U. mit Sitz in Linz zu gründen, das sich mit der softwaregestützten, standardisierten Einführung von Business Intelligence beschäftigt nach dem Motto „BI-Lösungen anstatt BI-Projekte“.
Dienstag, 17.5.2011 -Locking und Blocking, Michael Rother
Michael Rother plauderte aus dem Nähkästchen. Er erzählte über "Locking und Blocking". Während seiner derzeitigen Supporttätigkeit direkt bei Microsoft in Unterschleissheim ist dies immer wieder ein Thema.
Thema: "Locking und Blocking"
In einer Multiuser – Umgebung muss jedes System die Ressourcen (z.B. Datensätze) locken, um Konflikte durch doppelte Bearbeitung dieser Ressourcen zu verhindern. Leider kommt es dann schnell dazu, dass die Benutzer durch das Locking blockiert werden. Wir wollen uns mal ansehen, was der SQL Server hier so macht und was wir eventuell an unseren Applikationen verbessern können, damit es nicht zum Blocking kommt.
Es ist - wie immer - nicht geplant, das Ganze in der Art einer "Schulstunde" (Wenn alles schläft und einer spricht, so nennt man sowas Unterricht) abzuhalten, sondern eher als lockere Diskussionsrunde, bei der jeder seine Erfahrungen mit einbringen sollte.
Zum Referenten:
Seit seinem Studium vor ca. 20 Jahren arbeitet Michael Rother in der Netzwerkadministration und dem Datenbankbereich. Er durfte im In- und Ausland an einigen Datenbankprojekten mitwirken, die noch immer führend in ihrem Bereich sind. Seit 1998 liegt sein Schwerpunkt auf dem SQL Server. Auch hier konnte er als MCSE (Messaging), MCDBA und MCT interessante Projekte realisieren. Seine Kunden schätzen besonders an ihm, dass er die eher theoretische Arbeit als Trainer und seine praktischen Erfahrung als Berater und Administrator für Sie gewinnbringend verbinden kann.
Dienstag, 12.4.2011 war "uns" Ralf Dietrich mal wieder der Sprecher.
In seiner unnachahmlichen Art sprach er über das Thema "Desaster-Dokumentation ... hilft Hochverfügbarkeit ?" und diskutierte mit uns die Punkte, die man bei einer Dokumentation beachten muss.
Auch der übliche "Apres-PASS" war ein voller Erfolg und hat allen Anwesenden viel Spass gemacht
am Dienstag, 15.03.2011 18:30 Uhr ein.
Der Referent Dr. Sebastian Hetzler gab uns die Möglichkeit, mal wieder weit über den Tellerrand hinaus zu blicken, wir freuen uns besonders, dass wir Ihn haben gewinnen konnten. Ganz herzlichen Dank für den tollen Vortrag. Die Folient dazu erhalte ich demnächst
Hoffentlich stößt der Vortrag bei
Euch auf genauso viel Interesse wie bei uns.
Thema: Entscheidungsfindung im Komplexitätszeitalter
– Konsequenzen für die Informationstechnologie -
Der Umgang mit der zunehmenden Komplexität ist die größte Herausforderung des Managements im 21. Jahrhundert. Dauerhaft erfolgreich werden nur diejenigen Organisationen sein, die Vielfalt und schnelle Veränderung intelligent zu nutzen wissen, um Wettbewerbsvorteile zu schaffen und zu verteidigen. Nahezu Alles, was bisher in Zeiten weitestgehender Stabilität und Kontinuität erfolgreich war, funktioniert unter den Bedingungen hoher Vielfalt und schneller werdender Veränderungen nicht mehr. Dies gilt insbesondere für die Methoden und Werkzeuge zur Planung und Entscheidungsfindung.
Dr. Sebastian Hetzler zeigt in seinem Vortrag:
• was im Komplexitätszeitalter anders ist,
• wie Entscheider systematische Fehler im Umgang mit Komplexität vermeiden können,
• welche Rolle Informationstechnologie für den erfolgreichen Umgang mit Komplexität spielt,
• wie datenbankgestütze Entscheidungsunterstützungssysteme im
Komplexitätszeitalter zu gestalten sind.
Es werden anschaulich und praxisnah Lösungsansätze vorgestellt, mit deren Hilfe Organisationen fit für das 21. Jahrhundert gemacht werden können.
Der Referent:
Dr. Sebastian Hetzler hat sich als langjähriger Berater, Trainer und Entwickler am renommierten Malik Management Zentrum St. Gallen intensiv mit dem erfolgreichen Management von Komplexität in Theorie und Praxis auseinandergesetzt. Seit 2008 ist er im Vorstand der TONBELLER AG und verantwortet dort den Gechäftsbereich „Management Intelligence“, der innovative Lösungen zur Planung und Entscheidungsunterstützung in komplexen Fragestellungen für seine Kunden entwickelt.
Herr Hetzler ist Autor des im Campus-Verlag in der Edition Malik erschienenen Buchs „Real-Time-Control für das Meistern von Komplexität – Managing Change durch kontinuierlich richtiges Entscheiden“ und zahlreicher Artikel zum Themengebiet
Kybernetik und Bionik.
Über TONBELLER:
TONBELLER ist ein international tätiges Software- und Beratungsunternehmen und unterstützt über 1000 Kunden in 50 Ländern. In enger Zusammenarbeit mit dem globalen TONBELLER Partnernetzwerk wird allen regionalen Anforderungen an Know-How und Kundennähe Rechnung getragen. Das plattformübergreifende Lösungsangebot umfasst hoch spezialisierte Beratung und
Applikationen zur Bekämpfung von Finanzkriminalität sowie Werkzeuge zur Bewältigung komplexer und dynamischer Entscheidungsprozesse. Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung und bei der Softwareentwicklung bestimmt die Unternehmenskultur und bildet die Basis für langfristige Kundenbeziehungen sowie Schutz bereits getätigter Investitionen. TONBELLERs Lösungen helfen komplexe und dynamische Daten beherrschbar zu machen, Risiken zu minimieren und gesetzliche Vorgaben einzuhalten. Mit innovativer Technologie und Beratung gewährleisten über 100 hochqualifizierte und spezialisierte Mitarbeiter den produktiven Einsatz und Betrieb der Lösungen. Der
Firmensitz von TONBELLER befindet sich in Bensheim, Deutschland. Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.tonbeller.com
der "Apres-PASS" - war wie üblich gut besucht.
Am Dienstag, 15.2.2011 18:30 Uhr
referierte Michael Kaiser zum Thema
Thema: Rund um die SQL Server Reporting Services - Teil 1 (Michael Kaiser)
Geplant waren folgende Inhalte:
Features der einzelnen SQL Server 2008 Versionen, ein Überblick
Reporting Services Installation - Der Report Server
Erstellung von Reports und deren Einsatz mit (und ohne) Reporting Services
Im Laufe der Vortragsreihe sind folgende Themengebiete geplant:
Reporting Services mit der SQL Server Express Edition (Was gibt es zu beachten)
Einsatz der Report Viewer Controls mit Visual Studio 2010 (ganz ohne SQL Server Lizenz)
(Eigener Vortrag - KObd)
Besonderheiten beim Einsatz der Reporting Services im BI Umfeld und bei Reports von Cubes (Besonderheiten beim Reportaufbau und bei den Abfragen)
(Eigener Vortrag - MK)
Reporting und PowerPivot
Wenn nähere Einzelheiten bis dahin bekannt: Features zu „ Denali “ (SQL Server 20xx)
Eines der Ziele ist es, eine kleine Sammung von einfachen Samples zu erstellen, auf die dann entsprechend zurückgegriffen werden kann. Aber auch hier gilt: WIR schreiben sicherlich NICHT alle Samples selbst
Hier sind eure weitere Ideen / Wünsche / Samples gefragt …
Allerdings ist diese Reihe ausdrücklich nicht als reine Präsentation geplant, sondern als Dialog, da wir davon überzeugt sind, dass jeder etwas zu diesem Thema beitragen kann, und sei es nur eine Frage <g>.
Referenten
Michael Kaiser
langjähriger Berater im SQL Server und BI Umfeld
Wir hatten am 18.1.2011 einen tollen Gastredner, den sicherlich schon viele von Euch kennen: Es ist Sascha Lorenz, seines Zeichens RGV von Hamburg.
Er sprach - wie verprochen - in einem sehr lebendigen Vortrag - vor "vollem Haus". Immerhin mit 41 Teilnehmern rekordverdächtig.
Zusatzinfo:
Wer seinen Vortrag versäumt hat, ihn aber gerne nochmal (allerdings in Englisch) hören möchte, er hat einen so ähnlichen Vortrag (mit dem gleichen Foliensatz) bereits auf der SQLBits in England gehalten.
Dort kann man ihn zusammen mit vielen anderen Vorträgen anhören oder downloaden oder nur die Folien downloaden.
(Der Titel: The Developer Side of the Microsoft Business Intelligence stack)
Der Link zu SQLBits 7 ist:
http://www.sqlbits.com/events/event7/SQLBitsVII.aspx
Direkt zum Vortrag geht's genau genommen hier hin:
http://www.sqlbits.com/Sessions/Event7/The_Developer_Side_of_the_Microsoft_Business_Intelligence_stack
also nix wie hin ...
Hier der von Sascha selbst verfasste Abstract und seine Bio für Dienstag:
Sascha Lorenz ist einer der geschäftsführenden Gesellschafter der PSG Projekt Service GmbH aus Hamburg und arbeitet u.a. als Lösungsarchitekt und Coach mit dem Fokus die Microsoft Technologie Landschaft, speziell MS SQL Server, für ISVs, Großkunden und Bundesbehörden. Sascha beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit diversen Datenbank Systemen und seit Ende der 90’er mit dem MS SQL Server. Er ist seit 2005 aktiv in der SQL Server Community (PASS) und als Sprecher auf nationalen und internationalen Konferenzen unterwegs. Sein Blog ist unter http://saschalorenz.blogspot.com zu finden.
Developer Side of Microsoft Business Intelligence
Der Microsoft SQL Server bietet eine ganze Reihe von äußerst mächtigen Diensten und Werkzeugen für die Erstellung von Business Intelligence Lösungen. Warum sollte sich dann überhaupt ein BI Berater mit den Möglichkeiten der Programmierbarkeit des SQL Servers beschäftigen? Weicht er damit nicht vom Standard ab? Und warum sollte sich ein Programmierer mit BI befassen? Sind die BI relevanten Dienste vom SQL Server etwa nicht fertig?
Die Wahrheit ist, dass eine wesentliche Stärke des SQL Servers, neben den bekannten Werkzeugen, die Verfügbarkeit von diversen sehr gut dokumentierten APIs ist. Diese APIs können sehr gut im Rahmen von BI Projekten genutzt werden und die Integrationsfähigkeit einer BI Lösung um ein vielfaches erhöhen. Alle in diesem Workshop vorgestellten Schnittstellen sind offiziell von Microsoft beschrieben worden und werden in zukünftigen Versionen unterstützt werden.
Vor dem Einsatz von Technologie kommt aber immer die zielgerichtete Konzeption der Lösung. Es wird gezeigt, wann und wie sich der Einsatz von Programmierung in BI Projekten tatsächlich rechnet und welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.
Ein ganz wesentlicher Punkt aus der Erfahrung heraus ist die Nutzung der Abstraktion der Anforderungen und der Technologie als Architekturansatz im Design von Business Intelligence Lösungen.
Fragen? ;^)
Auch der obligate zweite Teil und Ausklang beim Italiener war wie immer "scheee".
mit freundlichen Grüßen aus Nürnberg
PASS Deutschland e.V. Region Franken
Regional verantwortlich:
Klaus Oberdalhoff, RGV (Regionalverantwortlicher)
Michael Deinhard, Stellvertreter