Historie 2009
Dezember 2009: Am Dienstag, den 08.12.2009 um 18:30 Uhr zum Thema
Technologische Möglichkeiten für die Reporterstellung -
Localreport versus Serverreport
Berichte sind in Anwendungen und BI-Lösungen ein zentrales Element zur Visualisierung von Unternehmensdaten. Konzeptionell stehen mit den Reporting Services und den ReportViewer Control in .NET zwei verschiedene Microsoft-Technologien zur Realisierung der Anforderungen zu Verfügung.
Herr Bechtloff zeigte in seinem Vortrag die beiden Alternativen und stellte Kriterien für die Entscheidungsfindung vor.
Vertiefend diskutierte er die technologischen Möglichkeiten des ReportViewer Controls und dessen Einbindung in einer Applikation mit uns.
- Einblick in die RDL Report Definition Language
- Übersicht der SSRS Architektur
- Pro und Contra der Reportformen Localreport/Serverreport
- Programmatisches Handling der Reporttypen
- Integration von Reports in Applikationen mit dem ReportViewer Control
- Architektur einer Report Factory
- Tipps und Tricks
Info zu Stefan Bechtloff
Stefan Bechtloff - Senior Consultant von New Elements GmbH - berät und unterstützt seit über vierzehn Jahren Unternehmen beim Aufbau von Business Intelligence- und Individualsoftware-Lösungen von der Architekturvorgabe bis hin zur Implementierung.
Der Diplom-Informatiker nutzt dabei sowohl die technologischen Möglichkeiten der .NET-Plattform als auch den SQL Server und der Business Intelligence-Suite..
Stefan zeigte uns beeindruckend diese Möglichkeiten. Herzlichen Dank für sein Engangement.
Die Folien zu seinem Vortrag sind für Mitglieder hier auf der Ressourcenseite downloadbar
Das anschliessende "Après PASS" beim Italiener war wie immer kuzweilig und schmackhaft <g>
November 2009: Am Dienstag, den 10.11.2009 um 18:30 Uhr zum Thema
DWH und BI in Produktionsunternehmen am Beispiel der Krones AG
das Treffen der Regionalgruppe Franken fand in den Räumlichkeiten der New Elements GmbH statt.
Das Treffen war mit 25 Teilnehmern gut besucht. Der Referent hat uns Zuhörer nicht enttäuscht; da er sehr fundiert und dennoch unterhaltsam zu referieren verstanden hat. Wir möchten uns auch an dieser Stelle für sein Engagement herzlich bedanken.
Wie immer trafen wir uns „danach“ in einem gemütlichen Lokal in der Nähe zum gemütlichen Networken.
Dieses "Treffen danach" ist ein "zweites Standbein" unserer Treffen und viele "Regulars" kommen auch (manche besonders) deswegen.
Thema: DWH und BI in Produktionsunternehmen am Beispiel der Krones AG
Die Firma Krones AG in Neutraubling ist Weltmarktführer bei der Entwicklung und Erstellung von Abfüllanlagen. Krones beschränkt sich dabei aber nicht mehr auf die Lieferung der Anlagen, sondern unterstützt ihre Kunden angefangen von Konzeption der Fabrikationen bis zur Inbetriebnahme der Abfüllanlagen.
Der Erfolg von Krones basiert auf Produkten und Dienstleistungen, die dem Kunden Mehrwert bieten. Dazu gehört auch das Manufacturing Excecution Systems auf Basis des SQL Servers, zur Steuerung und zum Controlling des Abfüllprozesses.
Herr Amann, Leiter des BI-Teams bei Krones, spannt in seinen Vortrag den Bogen von den Anforderungen an eine BI/DWH-Lösungen in einem Produktionsunternehmen über das Manufacturing Excecution Systems und dessen Realisation mit der Microsoft-Technologie.
Um auch hier Technologieführer zu bleiben, will Krones zukünftig eine prozessorientierte BI-Lösungen ihren Kunden anbieten.
>> IT Software in der Produktion MES = Manufacturing Excecution Systems
Überblick über Geschäftsprozesse und der Abbildung dieser in IT-Prozessen
>> Reporting, Data Warehouse und BI als MES Modul Leistungsanalyse
Lösungen mit MS Produkten und der Einsatz des SQL Servers 2005 und 2008
>> Prozessorientierte Datenaggregation
Konfigurierbare, eventbasierte Erzeugung von Daten
>> Vision
Prozessorientiere BI-Lösungen oder das Zusammenspiel von Business Performance Management (BPM) und BI.
Info zu Ottmar Amann
Der Diplom Mathematiker Ottmar Amann, Leiter des BI-Teams bei Krones projektiert weltweit BI-Lösungen mit der Microsoft-Technologie.
Zu seinen Aufgaben gehört die Technologieabschätzung der Microsoft-Lösungen und Konzeption von innovativen Lösungen, damit Krones auch weiterhin Technologieführer bei Abfüllanlagen ist.
Oktober 2009: Am Dienstag, den 13.10.2009 um 18:30 Uhr zum Thema
Webanalysen - es sprach Atasoy Altinci (New Elements)
Anläßlich des „Umzugs“ in unsere „neuen“ Räumlichkeiten der Fa. New Elements GmbH in der Äußere-Bayreuther-Str. 55 in 90409 Nürnberg hat sich netterweise der Geschäftsführer Herr Atasoy Altinci „breitschlagen“ lassen, die Teilnehmer in die interessante Welt der Web Analytic einzuführen.
Web Analytics und Online-Beratung mit New Elements
Das Internet ist für viele Unternehmen längst zu einem strategischen Standbein geworden: sei es zur Generierung von Verkaufs-Chancen, zur Steigerung des Umsatzes, zur Erschließung neuer Märkte oder zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades. Zur Messung des Erfolgs der Online-Marketing-Maßnahmen haben sich Web Analytic etabliert. Herr Altinci stellt uns die innovative Lösung von New Elements vor. Diese, SQL Server 2008 basierte Lösung, ermöglicht sowohl Web Analytics, als auch die Online-Beratung von Internetbesuchern in Echtzeit.
Die Analyse und Visualisierung dieser Web Analytics Daten in der Microsoft Business-Intelligence-Lösungen ermöglicht zudem eine differenzierte Betrachtung und einen Blick auf das Ganze – die Zusammenführung von Unternehmensdaten aus verschiedenen Systemen, die Bildung von Kennzahlen und Indikatoren, das Analysieren der Daten und den Aufbau von Berichts-Systemen.
Herr Altinci zeigte, wie durch den Einsatz der Microsoft-Data Mining-Verfahren Warenkorbanalysen in den eShops genauso wie (Klickpfad-) Analyse der Benutzer auf den Internetseiten ermöglicht wird.
Info zu New Elements GmbH
Die Stärken der New Elements sind einerseits deren innovative Internet-Auswertung und dahinter in deren Dualismus zu sehen. Zum Einen gibt es den Bereich der „Ad-Hoc“ Analyse, die einem Unternehmen ermöglicht, den einzelnen Besucher der Web-site direkt anzusprechen und ihm einen spontanen Dialog mit dem Unternehmen zu ermöglichen, zum Anderen die eher „typisch vergangenheitsbezogene, klassische Auswertung“, die über die Besucher und Trends Auskunft gibt. Speziell dort kann der SQL Server seine Stärken ausspielen. Besonders interessant sind auch die Verknüpfungen sowohl dieser beiden Teile untereinander als auch die Verknüpfung mit den restlichen, internen Daten, die sich sehr gut zu einem Gesamtbild zusammenfügen lassen.
Info zu Atasoy Altinci
Er hat seine mehr als 15 jährige intensive Erfahrung im IT-Bereich gemischt mit seiner Management-Erfahrung in seine Fa. New Elements eingebracht. Diese ermöglicht ihm diese interassante Mischung aus Angeboten für die er bereits mehrere Innovationspreise gewonnen hat.
Der SQL PASS e.V. freut sich besonders, einen solch innovativen Gründer als Sponsor zu haben, und bedankt sich ausdrücklich für sein bisheriges Engagement auch für unseren Verein und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.
Der Abschluss beim Italiener war zünftig und hat - wie immer - allen Beteiligten gut gefallen.
Den neuen Raumsponsor hat unser "Co" Michael (Deinhard) aufgetan. Wir danken ihm an dieser Stelle für seine Mühe.
September 2009: Am Dienstag, den 15.09.2009 war die
Jubiläumsveranstaltung - 5 Jahre SQL PASS
Die Jubi-Veranstaltung war mit 35 Zuhörern sehr gut besucht. Gut, dass wir vorausschauend in einen Konferenzsaal ausgewichen sind, sonst wäre es "a weng eng" geworden <g> Wir bedanken und bei allen Zuhöreren und Mitfeiernden für das große Interesse und natürlich beim Sprecher Oliver für seinen tollen Vortrag..
Inhalt der Jubiläumsveranstaltung war ein Vortrag von Oliver Goletz (MIcrosoft) mit dem Titel:
"SQL Server 2008 R2: Self Service BI, SQL Server Data Warehouse Scale Out und weitere Neuheiten"
In der ersten Hälfte 2010 wird Microsoft basierend auf der SQL Server Technologie die Basis für eine Scale-out SQL Server Lösung für sehr große DWH liefern. Das derzeit unter dem Codenamen Madison bekannte Produkt basiert auf der MPP-Technologie (Massively Parallel Processing), die von DATAllegro entwickelt und von Microsoft erworben wurde. Mit dieser Technologie, die sich schon im Praxiseinsatz bewährt hat, werden DWH im Bereich von mehreren 100 TB möglich sein. Für die Kunden und deren Anwendungen ist die Technologie eine Black Box, vergleichbar einer Appliance. Kunden, die heute SQL Server einsetzen, können direkt auf Madison migrieren. Madison Technologie wird auf Basis von Standard Hardware Komponenten entwickelt.
Im Bereich Business Intelligence wird mit dem Produkt Gemini ein In-Memory Online Analytic Processing (OLAP) Client integriert, der "Self Service BI" durch Datenanalyse in großem Umfang und die Datenmodellierung in Excel auf Basis verschiedenster Datenquellen in der Office Plattform ermöglicht. Dabei werden durch Fachanwender entsprechende Gemini-Applikationen erstellt, die für andere Anwender nutzbar, im Microsoft Sharepoint Server veröffentlicht werden und hier der IT-Abteilung eine zentrale Administration und Wartung ermöglichen.
Oliver Goletz hat nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik in Köln sechs Jahre bei einem Microsoft Gold Partner SQL- und BI-Projekte durchgeführt. Danach arbeitete er anderthalb Jahre als Projektmanager für die Siemens AG in Schanghai und Beijing. Seit zwei Jahren ist er als Technologieberater für Großkunden im Bereich SQL und BI bei Microsoft Deutschland tätig. In dieser Rolle führt er regelmäßig Kundenveranstaltungen und EBCs sowie Deep-Dive SQL-Partnertrainings durch.
Der tolle Vortrag von Oliver wurde durch das "übliche" Beisammensein in fröhlicher Runde beim Italiener abgerundet.
Am Dienstag, den 11.8.2008 fanden sich doch recht viele "Dahoam" Gebliebene zu einem gemütlichen Treffen im Hexenhäusle.
Es war ein sehr netter und gemütlicher Abend, den wir sicherlich wiederholen werden.
Am Dienstag, den 07.07.2009 gab es Neues
Zum Thema: Neuerungen in den Analysis Services 2008
Sprecherin war: Stefanie Goss
Dass die Fachkenntnisse der Sprecherin sehr sehr hoch sind, war nicht weiter überraschend <g>, besonders angenehm fand ich die sehr lebendige und spannende Art des Vortrages.
Zu Inhalt:
Bereits mit den Analysis Services 2005 können leistungsfähige Business Intelligence-Lösungen zur Analyse und Vorhersage erstellt werden.
Auch die multidimensionale Engine des SQL Server 2008 - Analysis Services 2008 - hat wiederrum sehr interessante neue Werkzeuge und Features erhalten, die zum Teil erst auf dem zweiten Blick sichtbar werden.
Steffi Goss stellt in dem Vortrag neue Werkzeuge und ausgewählte Funktionalitäten der Analysis Services 2008 vor und zeigt wie sie sinnvoll genutzt werden können. Als Highlight werden folgende Themen angesprochen:
1) Dimensionen
- Änderungen im Assistenten zur Dimensions-Erstellung
- Erstellen der Attributsbeziehungen
2) Cubes
- Änderungen im Assistenten zur Cube-Erstellung
- Geänderter Aggregationsentwurf
- Erweiterte Eigenschaften bei benannten Mengen
3) Datamining
Änderungen im Mininggenauigkeitsdiagramm
4) Features, die in künftigen Versionen nicht mehr unterstützt werden
5) Backup: interne Verbesserungen
Da in vielen Unternehmen die Analysis Services 2000 im Einsatz sind, werden die wichtigen Änderungen gegenüber den Analysis Services 2008 aufgezeigt:
1) Das UDM (Unified Dimensional Model)
2) Dimensionen mit Attributen und Hierarchien
3) Cubes
- mehrere Faktentabellen
- neue Aggregationsmöglichkeiten (Semiadditive Measures)
- Dimensionsverwendung
4) Bereitstellung der OLAP-Datenbanken auf dem Server
Der Ausklang beim Italiener war wie immer sehr nett.
Am Dienstag, den 16.06.2009 hatten wir Oliver Goletz (Microsoft) zu Gast.
Oliver Goletz ist Technologie- und Lösungsberater Datenbanken & Business Intelligence bei Microsoft.
Sein Thema war
SQL Server 2008 Management - "Was gibt es Neues für den DBA"
Der gut besuchte Vortrag gab einen guten Überblick über die neuen Möglichkeiten von SQL Server 2008 und wie sie genutzt werden können, um die Administration von SQL Server zu vereinfachen.
Schwerpunkt war dabei das neue Policy-based Management, das eine richtlinienbasierte Konfiguration und Verwaltung von SQL Server-Instanzen ermöglicht, ähnlich wie Gruppenrichtlinien in Windows. Des Weiteren wurde die Möglichkeit gezeigt mittels der neuen Performance Data Collection Leistungsdaten einer einzelnen SQL Server Instanz bis hin zu ganzen Servergruppen zentral zu sammeln und auszuwerten. Multi-Server-Administration, Activity-Monitor, ObjectSearch, IntelliSense und der neue integrierte T-SQL Debugger sind einige weitere wichtige Erweiterungen des Management Studios, die ebenfalls gezeigt wurden. Zum Abschluss wurde demonstriert, wie mit dem Resource Governor eine Priorisierung und explizite Zuteilung von Ressourcen für wichtige Datenbankanwendungen innerhalb einer Instanz realisiert werden kann.
Der SQL Server 2008 bietet viele neue Möglichkeiten zur Leistungsoptimierung, Änderungsverfolgung und Verschlüsselung, die in diesem Vortag vorgestellt wurden. Den Anfang machten die neuen Verfahren zur Data und Backup Compression, welche die Möglichkeit bieten physikalischen Speicherplatz deutlich effizienter zu nutzen bei gleichzeitig höheren Leistungswerten. Mit Auditing und transparent Data Encryption wurden die erweiterten Möglichkeiten zur Abdeckung aktueller Sicherheitsanforderungen vorgestellt. Zum Abschluss wurde noch ein Einblick in die neue Powershell Integration von SQL Server gegeben und anhand eines Beispiels gezeigt, wie Richtlinien mittels Powershell gegen SQL Server 2000/2005 automatisiert werden können.
Der Ausklang - wie mittlerweile Tradition - beim Italiener war (wie immer) gut besucht.
Die Folien zu seinem Vortrag sind für Mitglieder hier auf der Ressourcenseite downloadbar
Wir freuen uns schon auf seinen Besuch anläßlich "5 Jahre PASS" im September.
Unser Treffen am Dienstag, den 12.05.2009 hatte - wie angekündigt - folgende Tagesordnungspunkte:
1.) Wahl eines neuen Stellvertreters der RG Franken
2.) Diverse Ankündigungen - 5 Jahre PASS - PASSCAMP - Bewertungsbogen - etc.
3.) Unseren Vortrag
4.) Der "klassische" gemütliche Ausklang
Diese Tagesordnung haben wir eingehalten.
1. Tagesordnungspunkt
Unser aktueller Sprecher und noch PASS-Vorstand Ralf Dietrich hat dankenswerter Weise die Rolle des Wahlleiters und Moderators übernommen.
Zuerst haben wir uns bei Uwe (Kuhne), unserem bisherigen "Co" herzlich für sein bisheriges Engagement gedankt. So sehr mich einerseits seine Auslastung persönlich freut, so sehr bedauern wir es andererseits, dass er aus beruflichen Gründen nicht mehr genügend Zeit für den Posten hat und ihn zur Verfügung stellt. Wir danken Ihm recht herzlich für sein bisheriges Engagement und hoffen, dass er "wenigstens" genügend Zeit hat, weiterhin zu den Treffen zu kommen und ab und an einen Vortrag zu halten, >Gell Uwe ? <
Zur Wahl selbst: Zuerst wurde gefragt, ob es einen Gegenkandidaten gäbe. Dies war nicht der Fall. Daraufhin beschlossen die Anwesenden per Akklamation einstimmig, dass sie mit einer Wahl per Akklamation einverstanden sind und nicht auf einer schriftlichen, geheimen Wahl bestehen. Daraufhin wurde Michael Deinhard gefragt, ob er zur Wahl stehe. Er bestätigte dies. Daraufhin wurde Michael Deinhard per Akklamation einstimmig gewählt. Er nahm die Wahl an.
Zur Person Michael Deinhard:
Er war uns ja bereits in der Vergangenheit behilflich und stellte uns Räume in der Vergangenheit zur Verfügung und half uns Sprecher zu finden.
2. Tagesordnungspunkt
Ralf handelte den zweiten Tagesordnungspunkt sehr ausführlich ab. Im Rahmen dieses Tagesordnungspunktes erklärte er ausführlich unsere PASS Seminarreihe sowohl die eintägigen PASS Essentials als auch das dreitätige PASS Camp wurde ausführlich erläutert. Da wir als Verein keine Mitgliedsbeiträge erheben - und auch zukünftig keine erheben wollen - sind diese Seminare unsere einzige Möglichkeit uns zu refinanzieren.
PASS Essentials
PASS Essentials sind eintägige Seminare, die auf Wunsch in der Region abgehalten werden. Wichtig: Es müssen mindestens 6, können maximal 12 Leute sein. Kosten pro Person: Eingetragene PASS Mitglieder zahlen 250,- Euro, Nichtmitglieder 400,- Euro. Ziel bei diesen Seminaren ist es, ein "Grundwissen" zu einem Themengebiet zu vermitteln. (Im Microsoft Sprachgebrauch wäre es wohl eine 200-er Session)
Themenwünsche können bei mir per eMail (kobd@gmx.de) eingereicht werden.
Wer ein solches Seminar - zum Thema Security oder DBA Grundlagen - schon mal ausprobieren möchte, kann dies kurzfristig bei der Datafino http://www.datafino.de/seminare/Seiten/SQLWorkshop.aspx in Dresden tun.
PASS Camp
Das PASS Camp ist unser 3-tägiges "super duper" Bootcamp, das traditionell im Gut Höhne in Mettmann (bei Düsseldorf) abgehalten wird. Der Preis in der Größenordnung von ca. 2.000 Euro ist ein "All inclusive" Preis, der das Seminar, die Übernachtung und die Verpflegung beinhaltet. Ziel hierbei ist es, ein Gebiet in aller Tiefe, mit den bestmöglichen Spezialisten zu behandeln und dabei den Teilnehmern auch noch genügend Zeit zum "Networking und zur Diskussion" zu lassen. (Im Microsoft Sprachgebrauch wäre es wohl eher eine 300-er bis 400-er Session <je nach Vorwissen der Teilnehmer>)
Themen- und Sprecherwünsche können bei mir per eMail (kobd@gmx.de) eingereicht werden.
3. Tagesordnungspunkt - unser Vortrag
Diesen Monat ging es um Security.
Der Wichtigkeit des Themas angepasst, freuen wir uns, auch diesen Monat wieder einen Spezialisten gefunden zu haben, dem dieses Thema eine "Herzensangelegenheit" ist.
Zum Thema: Sicherheitsketten im SQL Server - Rätsel gelöst?
Sprecher: Ralf Dietrich
Themenbeschreibung:
Rätselhafte Einstellung: Datenbankübergreifende Besitzverkettung aktivieren? Ja/Nein ... was will der SQL Server hier von mir? Was verbirgt sich dahinter und warum gibt es das auch innerhalb einer Datenbank? Wie kann ich es nutzbar machen und welche Alternativen hat ein Entwickler? Welche Fallstricke gilt es zur überwinden?
Wie immer in seinen Vorträgen hat Ralf sein extrem fundiertes Wissen so gut "rübergebracht", dass man nicht nur viel gelernt sondern darüber hinaus das Zuhören als solches einfach auch Spass gemacht hat.
Für PASS-Mitglieder: Die Folien liegen im Mitgliederbereich von http://www.sqlpass.de zum download bereit. Ralf hat versprochen, die Scripte noch nachzureichen. <toi toi toi>
Für diejenigen, die Ralf (erweiterter Vorstand des SQL PASS) nicht kennen sollten:
Nach dem Studium ist Ralf Dietrich seit mehr als 10 Jahren vor allem als Strategieconsultant, aber auch als IT-Berater und Trainer tätig. In vielfältigen Umgebungen lernte er sowohl VLDB-Installationen als auch systemkritische Implementierungen kennen und hilft diese - teilweise entscheidend - zu verbessern, indem er die Systemarchitekturen, Betriebskonzepte und -abläufe optimiert und manche unter speziellen Performance- und Securitygesichtspunkten neu entwirft und implementiert. Als Geschäftsführer der datafino GmbH kann er darüber hinaus auf ein Team von international agierenden Spezialisten zurückgreifen. Sein Buchprojekt (SQL Server und Security) musste er aus Zeitgründen leider canceln, das Thema selbst liegt ihm - wie man bei dem Vortrag deutlich gespürt hat - nach wie vor sehr sehr am Herzen.
4. Tagesordnungspunkt - klönen und essen
Der - wie immer interessante und gemütliche - Abschluss beim Italiener war gut besucht und wurde von allen heftig zum diskutieren genutzt.
Am Dienstag, den 07.04.2009 gab es Neues
zum Thema: Storage in the cloud - Azure mit Fokus SDS
Sprecher: Dariusz Parys (Microsoft)
Für die, die Dariusz nicht kennen sollten: Er ist langjähriger Consultant bei Microsoft und sonst eher im rein entwicklerlastigen Umfeld (wie den DOTNetUsergroups) zu Hause
Mit Windows Azure besteht die Möglichkeit, Daten im Internet abzulegen. Mittels der Azure Cloud Storages und der SQL Data Services können Daten auf unterschiedliche Art und Weise bearbeitet und behandelt werden. In diesem Vortrag wurden beide Komponenten erklärt und - soweit von MS aus verfügbar - mit ein paar Demos anschaulich visualisiert.
"Mangels Masse" musste der arme Dariusz leider einen für Ihn absolut untypischen "folienlastigen" Vortrag halten, da speziell bzgl. SSDS von MS ausser ein paar Folien (und - wie ich das sehe - viel Marketing-BlaBla) dazu noch nichts, aber auch gar nichts, (Stand 7.4.2009) live verfügbar war. Dariusz hat das - wie bei Ihm nicht anders zu erwarten - mit großer Bravour gemeistert. Seine unverfälschten Stellungnahmen haben die Zuhörer begeistert, da er - trotz oder wegen - der fehlenden Live-Demo-Möglichkeit von SDS sehr authentisch zu erzählen und kommentieren wusste. Man darf gespannt sein, ob Steve Ballmer sein ehrgeiziges Konzept, mit Azure und SDS im November diesen Jahres zur PDC 09 "live zu gehen" durchsetzen/durchhalten kann.
Die Folien zu seinem Vortrag kann man im Mitgliederbereich downloaden.
Sein interessanter Blog: http://blogs.msdn.com/dparys/
Leider konnten wir Dariusz nicht überreden, noch zum Italiener mitzukommen. Die Diskussionenen beim Italiener waren wie immer auch äußerst interessant und der Ausklang - wie immer - sehr harmonisch.
Am Dienstag, den 10.3.2009 gab's einen spannenden Vortrag zum
Thema: Snapshot Isolation
Sprecher war: Siegfried Spuddig
Siegfrid Spuddig dürfte dem einen oder anderen ja bereits durch seine Vorträge auf dem MS Technical Summit bekannt sein. Er ist freier Consultant, Sprecher und derzeit unterstützend/betreuend für eine mehrere Terabyte umfassende hochverfügbare 24 / 7 MS SQL Datenbank eines Großkonzerns tätig.
Diesmal stehen nicht nur die - speziell für diesen Abend aktualisierten - Folien im Downloadbereich zum Download - nur für Mitglieder - bereit, sondern da unser Sprecher, Siegfried Spuddig einen ähnlichen Vortrag bereits auf den Technical Summit für MS gehalten hat, und MS den Vortrag aufgezeichnete, kann man sich den gesamten Vortrag anschauen.
http://www.microsoft.com/germany/msdn/events/archiv/technicalsummit08/library.aspx?id=msdn_de_30138
Themenbeschreibung: Performance-Tuning von datenbankgestützten Applikationen ist mehr
als nur Hardware- und Index-Tuning. Spätestens bei längeren Transaktionen müssen sich Entwickler und
Administratoren zusammensetzen, um die Serialisierung der Abfragen zu vermeiden.
Neben der Optimierung des Datenmodells für Multi-User-Systeme können Sperrenmechanismen auf Query-, Datenbank- und Tabellen-Ebene eingesetzt werden. Serialisierung kann aber auch ausdrücklich gewünscht sein, um sicherzustellen, daß bestimmte Abläufe sich nicht überschneiden. Um die technischen Möglichkeiten mit SQL Server 2000, 2005 und 2008 und ihre Vor- und Nachteile ging es bei diesem spannenden Vortrag.
Die Diskussion endete wie (fast) immer beim behaglichen Schmauss beim Italiener :-) Leider hat sich Siegfried nicht breitschlagen lassen, mitzukommen, da er zum Zug musste, und er ihn keinesfalls verpassen wollte ;-)
Am Dienstag, den 10.2.2009 gab's einen spannenden Vortrag zum
Thema: "Visualisierung von Daten mit PerformancePoint Server 2007"
Sprecher war: Christian Groß - IPI GmbH
1. PerformancePoint Server 2007 heute und in der Zukunft
(speziell im Hinblick auf das "Einstampfen" des PP als eigenständiges Produkt)
2. Visualierungsmöglichkeiten der Daten in Sharepoint mit PerformancePoint Server 2007
3. Erstellung eines Dashboards mit dem Dashboarddesigner
4. Implementierung des Dashboards in Sharepoint
5. Welche BI-Visualisierungskomponente verwende ich wo?(Excel Services, Reporting, Dashboard)
Eine Diskussion um die Zukunft der Funktionalitäten des PerformancePoint Servers beendete den ersten Teil.
Der "Networking"-Teil beim Italiener fand wie üblich großen Anklang und beendete den Abend.
Wir danken Christian für seinen guten Vortrag. Er hat netterweise bereits die versprochenen Links bei XING im inoffiziellen SQL PASS Forum hinterlegt, danke auch dafür.
Am Dienstag, den 13.01.2009 erzählte und zeigte uns Dr. Plogas tiefe Einsichten zu dem
Thema: Metadaten-Management mit dem SQL-Server
und zeigte am Beispiel von Meta+ wie man so etwas in der Praxis umsetzen kann. Herzlichen Dank für den spannenden Vortrag.
Der Abschluss beim Italiener war sehr gut besucht.
DIe Infos zu 2007 und 2008 sind im Repository zu finden